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Gebet zum JdO

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30. November 2014 bis 2. Februar 2016

 
Gebet zum Jahr der Orden

Barmherziger und guter Gott,
Du berufst in Deiner Kirche Menschen,
Dir ihr Leben zu weihen und sich ganz und
gar in Deinen Dienst zu stellen. Du berufst
starke und schwache Männer und Frauen,
in dieser Welt für Dich Zeugnis abzulegen und
in der Welt die Frage nach Dir offen zu halten.
Sie wollen Dich suchen und Deinen Auftrag
erkennen, den Du für sie in unserer heutigen
Welt hast.

Stärke sie auf ihrem Weg, erfülle sie mit
Deinem Heiligen Geist, damit sie ein Gespür
haben, wie sie heute den Auftrag Jesu Christi
erfüllen können, sich der Armen und Sünder,
der Abgesonderten und Abgelehnten anzunehmen
und ihnen Deine Botschaft der Liebe und
Versöhnung glaubhaft zu vermitteln.

Lass sie das Salz sein, das unserer Gesellschaft
Würze verleiht, und das Licht, das die
Dunkelheit der Menschen erhellt. Lass sie auf
ihrem Weg nicht ermüden, lass sie in ihrem
Einsatz für die Menschen immer aus der
Quelle des Heiligen Geistes schöpfen, die nie
erschöpft, weil sie göttlich ist.
Durchdringe sie mit Deinem Heiligen Geist,
damit sie in dieser Welt Christus erfahrbar
werden lassen für die vielen Verzweifelten
und Resignierten, für die, die sich abmühen,
um in dieser immer schneller werdenden Welt
bestehen zu können.

Schenke ihnen, dass sie aus Deinem Geist
heraus Worte finden, die die Herzen der
Menschen berühren, die ihre Sehnsucht
ansprechen und sie auf Dich hin lenken, der
allein unsere tiefste Sehnsucht zu erfüllen
vermag.

Du hast uns durch den Apostel Petrus aufgefordert:
„Seid stets bereit, jedem Rede und
Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung
fragt, die euch erfüllt.” (1 Petr 3,15)
Mache die Ordensleute zum Sauerteig der
Hoffnung für unsere Gesellschaft, dass sie den
Menschen die Hoffnung vermitteln, die Du
uns in Deinem Sohn Jesus Christus geschenkt
hast, die Hoffnung, die im Tod und in der Auferstehung
Deines Sohnes sichtbar geworden
ist: die Hoffnung, dass es keine Dunkelheit
gibt, die nicht vom Licht erhellt werden kann,
kein Scheitern, das nicht zu einem Neuanfang
werden kann, und keine Erstarrung, die nicht
zu neuer Lebendigkeit aufgebrochen werden
kann.

Lass die Ordensgemeinschaften in ihrem
Bemühen, miteinander Gott zu suchen und
einander anzunehmen, zu einem Zeichen der
Hoffnung werden, dass auch in unserer Gesellschaft
versöhntes Miteinander möglich ist
und dass wir nur dort frei und aufrecht unseren
Weg gehen können, wo Du im Mittelpunkt
stehst. Lass ihre Klöster zu Oasen werden,
in denen die Menschen in Deiner Gegenwart
aufatmen und mit ihren inneren Quellen in Berührung
kommen.

So segne das Miteinander von Ordensleuten
und suchenden Menschen, das Miteinander
der Gemeinschaften mit den Armen in unserer
Welt, damit Deine heilende Gegenwart in
dieser Welt für Viele erfahrbar wird und diese
Welt menschlicher, wärmer und heller werden
lässt. Amen.

P. Anselm Grün OSB

 

 

 

 

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